Lichtzelte dienen dazu kleineres Objekt möglichst schattenlos und ohne Spiegelungen vor einem nahtlosen Hintergrund zu fotografieren. Es gibt sie in verschiedenen Bauformen wie Würfel Zelte oder Röhren und sie haben immer eine lichtdurchlässige Hülle die das Licht der Blitze oder Leuchten diffus, also weich macht. Eine Hohlkehle, z. B. aus Papier, ermöglicht einen nahtlosen Hintergrund.

Lichtzelte oder -boxen sind schon ab 50,- € zu bekommen aber wer erst einmal Erfahrungen sammeln möchte kann sie sich mit einfachen Mitteln selbst basteln.

Benötigte Materialien:

  • einen leeren Karton (z. B. die Verpackung eines Monitors)
  • Transparentpapier
  • Klebeband oder Klebestift
  • einen Bogen Zeichenpapier

Die faltbaren Teile des Deckels herausschneiden denn das wird die Öffnung durch die fotografiert werden soll. Auf drei Seiten des Kartons die Wände mit einem Abstand von 3 - 4 cm zur Kante mit einem Messer ausschneiden. Die drei Seiten dann mit Transparentpapier überkleben. Dazu eignet sich  Butterbrotpapier oder Transparentpapier aus dem Bastelgeschäft.

Den Karton auf die geschlossene Seitenwand stellen. Der Boden des Kartons ist jetzt die Rückwand der Lichtbox. An der Rückwand nun von innen den Bogen Zeichenpapier mit einem Streifen Klebeband befestigen. Er bildet die Hohlkehle um einen nahtlosen Hintergrund zu bekommen.

Tischlampen und Schreibtischleuchten aufstellen und fertig ist das Lichtzelt.

Billige Lichtbox selbst gebaut